TierpflegerIn

Berufsbereiche: Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 Jahre ∅ Einstiegsgehalt: € 1.540,- bis € 2.300,- * Arbeitsmarkttrend: gleichbleibend
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

TierpflegerInnen führen alle Tätigkeiten durch, die im Rahmen der Betreuung und der Zucht und Aufzucht von Tieren in Tiergärten (Zoos, Tierparks), in tierexperimentell arbeitenden Forschungsinstituten bzw. Forschungsabteilungen, in Versuchslabors, in Tierkliniken, Tierheimen sowie in Reitställen und Gestüten anfallen. Ihre Arbeit umfasst also die Pflege, Fütterung und Gesunderhaltung der ihnen anvertrauten Tiere. Ein Großteil der täglichen Arbeit besteht darin, Käfige, Boxen, Terrarien oder Gehege zu reinigen, zu desinfizieren und instand zu halten.

Dabei bedienen die TierpflegerInnen auch komplizierte und empfindliche Geräte. Die sorgfältige Pflege dieser Geräte gehören ebenso zu ihrem Aufgabenbereich. Sie müssen z.B. die herrschenden Klimabedingungen in den Innenunterkünften beurteilen, Isolatoren zur keimfreien Haltung und Zucht von Versuchstieren und Autoklaven (Geräte zur Sterilisierung von Lebensmitteln) bedienen können.

Bei ihrer Arbeit achten Tierpfleger darauf, dass alle gesetzlichen Bestimmungen des Tierschutzes eingehalten werden. TierpflegerInnen kommen nicht nur mit Tieren sondern auch mit ihren BesitzerInnen, mit TierärztInnen und TierschützerInnen in Kontakt. TierpflegerInnen übernehmen auch Aufgaben der betrieblichen Organisation und beraten KundInnen bzw. BesucherInnen in Tierheimen, Tierpensionen und Zoos.

Die TierpflegerInnen spezialisieren sich im Rahmen ihrer Berufsausübung auf einen der genannten Einsatzbereiche. Ihre Aufgaben und Tätigkeiten hängen sowohl von der zu betreuenden Tierart als auch von dem jeweiligen Zweck der Tierhaltung ab (Versuchstierhaltung, Zucht und Aufzucht von Tieren, Tierkliniken, Zoos usw.).

Die Futtervorbereitung und Fütterung der zu betreuenden Tiere erfolgt nach vorgegebenen Futterplänen. Dabei achten die TierpflegerInnen auf die richtige Zusammensetzung und Menge der verwendeten Futtermittel, zerkleinern - sofern sie kein Fertigfutter verwenden - die jeweiligen Futterbestandteile und mischen sie in dem jeweils vorgeschriebenen Verhältnis. Hierauf verteilen sie das vorbereitete Futter in Futternäpfe oder Futtertröge. Im Rahmen der Massentierhaltung kommen auch sogenannte Futterautomaten zum Einsatz, durch die das Futter über verschiedene Transportsysteme zu den Tierkäfigen oder Tierboxen befördert wird. In diesem Fall stellen die TierpflegerInnen die Fütterungsanlagen ein und kontrollieren sie in bestimmten Abständen, um einen reibungslosen Ablauf der Fütterung zu gewährleisten.

Zu den Reinigungsarbeiten der TierpflegerInnen gehört das Ausmisten der Ställe, das Säubern von Käfigen verschiedener Größe sowie, falls erforderlich, die Desinfektion und Schädlingsbekämpfung. Vor der Desinfektion reinigen die TierpflegerInnen den Stallboden und alle im Stall befindlichen Einrichtungen sowie Stalldecke und -wände mit heißem Wasser. Anschließend besprühen sie Boden, Decke, Wände und Einrichtungen zur Abtötung von Keimen mit einem Desinfektionsmittel. Die Wahl des verwendeten Mittels hängt dabei vom jeweiligen Ziel der Desinfektion ab.

Je nach Art der Tiere führen sie unterschiedliche Maßnahmen zur Körperpflege durch. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Hautpflege durch Abspritzen der Tiere mit warmem Wasser (z.B. bei Elefanten), um das Bürsten des Fells, um die Hufpflege (z.B. bei Eseln und Pferden) und um die Klauenpflege (z.B. bei Ziegen und Schafen).

Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich der TierpflegerInnen ist die Kontrolle des Tierverhaltens sowie die Beobachtung des Gesundheitszustandes der Tiere. Meist führen sie auch ein Kontrollbuch, in dem wichtige Daten über die in ihrer Obhut stehenden Tiere vermerkt werden. Bei auffälligem Tierverhalten, das auf Krankheitssymptome schließen lässt, verständigen sie die zuständigen TierärztInnen.

Auch das Aussondern verendeter Tiere sowie das Töten von Futtertieren gehört fallweise zu den Aufgaben der TierpflegerInnen. Gelegentlich sind sie auch mit der Vorbereitung und Durchführung von Tiertransporten sowie mit der Aufstellung, Einrichtung oder Reparatur von Gehegen befasst.

TierpflegerInnen führen alle Tätigkeiten durch, die im Rahmen der Betreuung und der Zucht und Aufzucht von Tieren in Tiergärten (Zoos, Tierparks), in tierexperimentell arbeitenden Forschungsinstituten bzw. Forschungsabteilungen, in Versuchslabors, in Tierkliniken, Tierheimen sowie in Reitställen und Gestüten anfallen. Ihre Arbeit umfasst also die Pflege, Fütterung und Gesunderhaltung der ihnen anvertrauten Tiere. Ein Großteil der täglichen Arbeit besteht darin, Käfige, Boxen, Terrarien oder Gehege zu reinigen, zu desinfizieren und instand zu halten.

Dabei bedienen die TierpflegerInnen auch komplizierte und empfindliche Geräte. Die sorgfältige Pflege dieser Geräte gehören ebenso zu ihrem Aufgabenbereich. Sie müssen z.B. die herrschenden Klimabedingungen in den Innenunterkünften beurteilen, Isolatoren zur keimfreien Haltung und Zucht von Versuchstieren und Autoklaven (Geräte zur Sterilisierung von Lebensmitteln) bedienen können.

Bei ihrer Arbeit achten Tierpfleger darauf, dass alle gesetzlichen Bestimmungen des Tierschutzes eingehalten werden. TierpflegerInnen kommen nicht nur mit Tieren sondern auch mit ihren BesitzerInnen, mit TierärztInnen und TierschützerInnen in Kontakt. TierpflegerInnen übernehmen auch Aufgaben der betrieblichen Organisation und beraten KundInnen bzw. BesucherInnen in Tierheimen, Tierpensionen und Zoos.

Die TierpflegerInnen spezialisieren sich im Rahmen ihrer Berufsausübung auf einen der genannten Einsatzbereiche. Ihre Aufgaben und Tätigkeiten hängen sowohl von der zu betreuenden Tierart als auch von dem jeweiligen Zweck der Tierhaltung ab (Versuchstierhaltung, Zucht und Aufzucht von Tieren, Tierkliniken, Zoos usw.).

Die Futtervorbereitung und Fütterung der zu betreuenden Tiere erfolgt nach vorgegebenen Futterplänen. Dabei achten die TierpflegerInnen auf die richtige Zusammensetzung und Menge der verwendeten Futtermittel, zerkleinern - sofern sie kein Fertigfutter verwenden - die jeweiligen Futterbestandteile und mischen sie in dem jeweils vorgeschriebenen Verhältnis. Hierauf verteilen sie das vorbereitete Futter in Futternäpfe oder Futtertröge. Im Rahmen der Massentierhaltung kommen auch sogenannte Futterautomaten zum Einsatz, durch die das Futter über verschiedene Transportsysteme zu den Tierkäfigen oder Tierboxen befördert wird. In …

  • ab 17.06.2021
    Ziele:
    Sie erhalten ausführliche Informationen über Berufsprofil - Ausbildungsmöglichkeiten - Kursinhalte - Prüfungsanforderungen.
    Zielgruppe:
    Personen, die den außerordentlichen Lehrabschluss für Tierpfleger/-innen anstreben

    Institut:
    WIFI Wien

    Wo:
    WIFI Wien Währinger Gürtel 97 1180 Wien

    Wann:
    17.06.2021 - 17.06.2021

  • ab 24.09.2021
    Die Studierenden erwerben durch diesen Hochschullehrgang Kompetenzen in Bereichen der Tiergestützten Pädagogik und Therapie sowie deren Implementierung. Weiters werden Kompetenzen in ökonomischen Belangen sowie im wissenschaftlichen Arbeiten gesteigert. Die Entwicklung von „Wissen und Können“ und die Fähigkeit zu reflektieren, analysieren und evaluieren sind „Learning Outcomes“ dieses Hochschullehrganges, die in allen Modulen erworben werden. In diesem Hochschullehrgang lernen Sie - Grundlagen der tiergestützten Interventionen - Tierarten in der tiergestützten Intervention - Grundlagen der Pädagogik und Psychologie in der tiergestützten Intervention - tiergestützte Intervention in der Geriatrie - Praktischer Einsatz von tiergestützter Intervention - Ökonomie, Recht und wissenschaftliches Arbeiten
    Zielgruppe:
    Personen mit abgeschlossenem Studium in einem pädagogischen, sozialen, medizinischen oder biologischen Bereich wie zum Beispiel Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen, Therapeut/innen, Ärzt/innen, Psycholog/innen, Biolog/innen oder Tierarzt/innen. Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung in einem entsprechendem Berufsfeld (z.B.: Kleinkind- und Hortpädagog/innen, Altenpfleger/innen, Krankenpfleger/innen, Tierpfleger/innen)
    Voraussetzungen:
    Zugelassen werden können Personen, die über eine allgemeine Hochschulreife oder eine entsprechende Studienberechtigungsprüfung verfügen. Von dieser Voraussetzung kann abgesehen werden, wenn eine mehrjährige, einschlägige praktische Tätigkeit im Bereich der TGI nachgewiesen wird und im Auswahlverfahren eine überdurchschnittliche Qualifikation erkennbar ist. Die Qualität dieser Tätigkeit kann im Rahmen einer Überprüfung der Tiere beurteilt werden. Vor der Aufnahme zum Hochschullehrgang ist ein verpflichtendes Gespräch zu führen. Die Zulassung erfolgt auf Basis des Aufnahmegesprächs.

    Institut:
    Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik - Zentrum für Weiterbildung und Drittmittelprojekte

    Wo:
    Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Wien sowie praktische Betriebe

    Wann:
    24.09.2021 - 10.04.2021

  • Die solide Grundausbildung zur Hundefriseurin / zum Hundefriseur. Dauer: 15 Tage + Bonus: 2 Tage Praktikum Wir legen höchsten Wert auf eine solide Ausbildung, daher umfasst diese bei uns neben der Theorie viel Praxis. Die Ausbildung findet bei uns im Hundesalon statt. So erleben Sie den Hundefriseur Alltag nicht am Rande, sondern sind mittendrin dabei. Mehr Infos zum Inhalt finden Sie auf unsere Webseite. Die Ausbildungstermine vereinbaren wir individuell. Ein Start ist je nach Verfügbarkeit jederzeit möglich.
    Ziele:
    Fachgerechte Hundepflege,
    Voraussetzungen:
    Der Beruf des dog groomers (Hundefriseur) ist körperlich anstrengend, daher sollte man körperlich fit sein.

    Institut:
    dog center Tirol KG

    Wo:
    dog grooming Salon, 6063 Rum ab Juni dog grooming Salon, 6020 Innsbruck

  • 4 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Handwerkliches Geschick
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Außenarbeit
  • Verkaufskenntnisse
  • Desinfektion gemäß Infektionsschutzgesetz
  • Erfahrung im Umgang mit Tieren
  • Haustierkunde
  • Huf- und Klauenpflege
  • Labortierpflege
  • Ökologische Viehwirtschaft
  • Parasitologie
  • Stallwirtschaft
  • Tiere füttern
  • Tierzucht
  • Vertrautheit mit Hygienevorschriften