HistorikerIn - Kulturgeschichte

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

HistorikerInnen mit Schwerpunkt Kulturgeschichte widmen sich den historischen, kulturellen, kulturgeschichtlichen und politischen Aspekten eines Sprachen- und Kulturbereiches. Die Forschungsschwerpunkte können kultur- und sozialanthropologischer, archäologischer oder sprachwissenschaftlicher Natur sein.

Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter
Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium an der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften Fakultät (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Antike und Moderne im europäischen Kontext (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium in Late Antique, Medieval and Early Modern Studies (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Geistes- und Kulturwissenschaften (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Antike und Moderne im europäischen Kontext (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsschule für das wissenschaftliche Doktoratsstudium (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Literatur- und Kulturwissenschaft (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium in Comparative History (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Philosophie (PhD) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Alte Geschichte und Altertumskunde (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium / Fernstudium Kulturwissenschaft (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Christliche Kultur, Transformation und Kommunikation (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Gender Studies (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Archäologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Orientalistik (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Classica et Orientalia (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Archäologien (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Ägyptologie (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Byzantinistik und Neogräzistik (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Liberal Arts: Die Welt von morgen verstehen und gestalten (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Altertumswissenschaften (BA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Philologie – Latinistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Geschichte des Südöstlichen Europas (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Zeitgeschichte und Medien (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Master of Arts in European Women's and Gender History (MATILDA) (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Antike Kulturen und Archäologien (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Klassische Archäologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium South East European Studies JDP (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Indogermanistik und historische Sprachwissenschaft (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Altorientalische Philologie und Orientalische Archäologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Arabische Welt - Sprache und Gesellschaft (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Master of Arts in History of the Public Sphere (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Numismatik und Geldgeschichte (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Cultural Heritage Studies - Research and Protection of Cultural Heritage (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Globalgeschichte und Global Studies (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium / Fernstudium Geschichte Europas - Epochen, Umbrüche, Verflechtungen (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Byzantinistik und Neogräzistik (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Austrian Studies – Cultures, Literatures, Languages (Österreichstudien) (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Jüdische Kulturgeschichte (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Master of Arts in Cultural Heritage Studies - Cultural Heritage Management and Policy (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Interdisziplinäre Osteuropastudien (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Wirtschafts- und Sozialgeschichte (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Ägyptologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Geschichte (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium European Master in Classical Cultures (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Alte Geschichte und Orientalistik (MA) Masterstudium (Lehramt) Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung - Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (MEd)
  • ab 13.04.2026
    <p>Heben Sie das Image des wertvollen Lebensmittels Fleisch: Mit der Premium-Ausbildung zum Fleischsommelier am WIFI Tirol erhöhen Sie umfassend Ihre Beratungskompetenz und den Verkaufserfolg Ihrer Produkte. Als Fleischexperte werden Sie daher zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen Produzent und Konsument. Sie verleihen Ihren Produkten Exklusivität. Die WIFI-Ausbildung zum Diplom-Fleischsommelier ist daher perfekt für alle, die gerne auf hohem Niveau mit Fleisch arbeiten. Das erwartet Sie in der Ausbildung zum Diplom-Fleischsommelier Haben Sie den Lehrgang zum Fleisch- und Feinkostexperten erfolgreich absolviert, ist die aufbauende Ausbildung zum Diplom-Fleischsommelier nur naheliegend. Sie eignen sich hier absolutes Profi-Wissen an und qualifizieren sich höher. Welche Tiere liefern denn besonders wertvolles Fleisch? Wie beeinflusst zum Beispiel die artgerechte Schlachtung die Qualität des Fleisches? Wie werden Entrecôte und Steak richtig zubereitet? Mit der WIFI-Ausbildung beantworten Sie daher genau diese Fragen. Außerdem wird Ihre Sensorik geschult und Sie erhalten wertvolle Informationen unter anderem zur Kulturgeschichte des Fleisches und zur Fleischproduktion. Aufbau der WIFI-Diplom-Ausbildung Die Spezialisierung zum Fleischsommelier ist in drei Modulen aufgebaut. Produktion Verarbeitung Zubereitung In drei Wochen absolvieren Sie genau drei Bereiche. Praxistage und Fachausflüge runden weiterhin den Lehrinhalt ab und vermitteln Ihnen auch praktische Umsetzungsmöglichkeiten. Abschließend erstellen Sie eine schriftliche Facharbeit und schließen die Ausbildung mit einer mündlichen Prüfung ab. Das lernen Sie Die Inhalte der Ausbildung zum Fleischsommelier sind ohnehin umfassend gestreut. Neben theoretischem Know-how wird auch ein umfassendes Praxiswissen vermittelt. Das lernen Sie im Detail: Kulturgeschichte des Fleisches Fleischmarkt und Fleischkonsum Nutztierhaltung: Zahlen, Daten, Fakten Fachexkursionen Fleisch in der Ernährung Fleischproduktion und -verarbeitung Praxistag Wurstproduktion inkl. Verkostung Teilstückkunde in Theorie und Praxis Qualitätsmanagement und -sicherungssysteme Kulinarik und Sensorik – Praxistage Fleisch in der Küche Beratungs- und Verkaufsgespräche Argumentationstraining Prüfungsvorbereitung und Briefing </p>
    Ziele:
    Diplom-Fleischsommelier
    Zielgruppe:
    <p> Genussmenschen Fleischliebhaber/Steak-Liebhaber Fleischer Wirte Bäuerliche Direktvermarkter Mitarbeiter im Delikatessenbereich Köche Lebensmitteleinzelhandelskaufleute Einkäufer/Verkäufer aus dem Bereich Fleisch-Delikatessen Ernährungsberater </p>

    Institut:
    WIFI Tirol

    Wo:
    WIFI Innsbruck Egger-Lienz-Straße 116 6020 Innsbruck

    Wann:
    13.04.2026 - 26.06.2026

  • ab 14.04.2026
    Die Ausstellung thematisiert die Ernährungskulturgeschichte des 19. Jahrhunderts in den Regionen Südböhmen, Südmähren und Wien. Die Kooperationspartner*innen dieses Interreg-Projekts waren das Museum in Neuhaus und Znaim, das Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum sowie die Abteilung Gastrosophie am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg. In der Ausstellung werden die kulinarischen Wurzeln des gemeinsamen Lebens- und Kulturraums und deren Entwicklung von 1750-1918 analysiert und dokumentiert.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    14.04.2026 - 14.04.2026

  • ab 15.04.2026
    In ca. 1% sämtlicher Verlassenschaften der westlichen Welt sind die Erben nicht, oder nur teilweise bekannt, und droht in diesen das sogenannte Heimfallsrecht, daher Aneignung des Staates in Ermangelung von Erben, einzutreten. Seit knapp 200 Jahren betätigen sich Erbschaftsgenealogen, doch noch erbberechtigte Personen rund um den Globus ausfindig zu machen und ihnen zu ihren Erbanteilen zu verhelfen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Anfänge der Erbenermittlung in Frankreich bis hin zur heutigen Geschäftstätigkeit genealogischer Kanzleien in Mitteleuropa und den USA. Auch die Arbeit eines klassischen Ahnenforschers und seiner üblichen Aufgabengebiete, wie Erstellung von Stammbäumen, Firmenchroniken, sowie neuerdings die Eruierung von (historischen) Urkunden zur Erlangung von Staatsbürgerschaften werden kurz angeschnitten. Beleuchtet wird zudem das Spannungsfeld zwischen der klassischen Familienforschung und der spezifischen Arbeit eines Erbschaftsgenealogen. Zu guter Letzt werden besonders spannende vergangene Fälle des Vortragenden aus seiner über 20 Jahre andauernden Berufserfahrung beschrieben und allfällige Fragen beantwortet. Nicolas Forster ist Historiker, Politologe und Jurist und arbeitet als Prokurist für die größte genealogische Kanzlei Österreichs. Dozent für Wirtschaftsgeschichte an der Sales Manager Academy Bratislava/Slowakei, Lehrbeauftragter für Wirtschaftsgeschichte an der Goethe-Universität Bratislava/Slowakei.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 06

    Wann:
    15.04.2026 - 15.04.2026

  • ab 16.04.2026
    Führung am jüdischen Friedhof in Floridsdorf Versteckt zwischen der Ruthnergasse und der Floridsdorfer Hochbahn liegt der jüdische Friedhof. Die ersten Beerdigungen fanden dort 1877 statt, bevor er 1978 offiziell geschlossen wurde. Elias Wimmer, der erste jüdische Ansiedler in Floridsdorf, sowie der Gründer des Kaufhauses am Spitz, Ignaz Wodicka, und der bekannte Kabarettist Fritz Heller sind dort ebenfalls bestattet. Gerhard Jordan, Historiker aus Floridsdorf, erzählt Ihnen anhand dieser und anderer bestatteter Personen die Geschichte der einst sehr aktiven jüdischen Gemeinde in Floridsdorf. Die Wege auf dem Friedhof sind teilweise sehr uneben, daher ist gutes Schuhwerk unbedingt empfohlen. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Führung findet in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Floridsdorf statt.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 21

    Wann:
    16.04.2026 - 16.04.2026

  • ab 21.04.2026
    Die ersten National- und Landtagswahlen nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 schienen die politischen Verhältnisse der Ersten Republik wieder aufleben zu lassen: Die meisten Bundesländer waren schwarz; Wien war rot. Doch ein Denken in Analogien war sinnlos. Die Besatzungszeit verlangte anderes. Es war die Geburtsstunde der Großen Koalition. Diese wurde zum Sinnbild für Aufschwung und Ausgleich, Fortschritt und Rückschritt, bis sie zum Zerrbild wurde. Manfried Rauchensteiner, Historiker, * 1942 in Villach, Matura 1960, einjährig Freiwilliger. 1961-1968 Studium der Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Historischen Hilfswissenschaften, 1975 Habilitation an der Universität Wien, Dozent und bis 2013 außerordentlicher Professor an der Universität Wien. 1992-2005 Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums. 2005-2011 Berater und Koordinator beim Aufbau des Militärhistorischen Museums in Dresden. Bis 2021 Professor an der Diplomatischen Akademie. Autor zahlreicher Publikationen. Dieser Vortrag ist Bestandteil des Lehrgangs für Wien-Liebhaber*innen: Die Wienakademie. Konzept: a.o. Univ. Prof. Dr. Karl Vocelka (i.R.): Die Geschichte der Stadt Wien von den Anfängen bis zur Gegenwart in 4 Semestern. Die Vorlesung kann in Präsenz oder von zu Hause aus via Zoom besucht werden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    21.04.2026 - 21.04.2026

  • ab 28.04.2026
    In der Vorlesung soll die österreichische Variante der studentischen Revolte des Jahres 1968 nicht isoliert betrachtet, sondern in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext gestellt werden. Kunst und (Alltags-)Kultur, die politische Landschaft, die Medien, kurz die wesentlichen Diskurse in Österreich im Jahr 1968 sollen vorgestellt werden. Paulus Ebner, geb. 1963, ist Historiker und Leiter des Archivs der TU Wien. Publikationen zu Zeitgeschichte, Universitätsgeschichte und kulturwissenschaftlichen Themen, insbesondere zum Film. Dieser Vortrag ist Bestandteil des Lehrgangs für Wien-Liebhaber*innen: Die Wienakademie. Konzept: a.o. Univ. Prof. Dr. Karl Vocelka (i.R.): Die Geschichte der Stadt Wien von den Anfängen bis zur Gegenwart in 4 Semestern. Die Vorlesung kann in Präsenz oder von zu Hause aus via Zoom besucht werden.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    28.04.2026 - 28.04.2026

  • ab 30.04.2026
    Führung am jüdischen Friedhof in Floridsdorf Versteckt zwischen der Ruthnergasse und der Floridsdorfer Hochbahn liegt der jüdische Friedhof. Die ersten Beerdigungen fanden dort 1877 statt, bevor er 1978 offiziell geschlossen wurde. Elias Wimmer, der erste jüdische Ansiedler in Floridsdorf, sowie der Gründer des Kaufhauses am Spitz, Ignaz Wodicka, und der bekannte Kabarettist Fritz Heller sind dort ebenfalls bestattet. Gerhard Jordan, Historiker aus Floridsdorf, erzählt Ihnen anhand dieser und anderer bestatteter Personen die Geschichte der einst sehr aktiven jüdischen Gemeinde in Floridsdorf. Die Wege auf dem Friedhof sind teilweise sehr uneben, daher ist gutes Schuhwerk unbedingt empfohlen. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Führung findet in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Floridsdorf statt.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 21

    Wann:
    30.04.2026 - 30.04.2026

  • ab 04.05.2026
    Emilie Turecek, die als Fiaker-Milli bekannt wurde, trat in kurzen Hosen mit Stiefeln und Reitgerte auf, Josefine Schmer bevorzugte Frack, Zylinder und Kneifer. Beide spielten bei ihren Auftritten mit Genderzuschreibungen. Eine Schar von sogenannten Damenimitatoren sorgten in den unzähligen Vergnügungslokalen der Stadt für Unterhaltung. In den 1920er-Jahren traten neben lokalen auch ausländische Stars in Wien auf. Transkünstler*innen wie Lareine oder Barbette, der queere Sänger Paul OMontis traten erfolgreich in Wien auf. In der Nachkriegszeit erfreuten sich Travestiekünstler wie Marcel André besonderer Beliebtheit. Und schließlich der ESC – der Eurovision Song Contest! Es waren queere Fans, die die schon etwas angegraute Unterhaltungsshow aus der Versenkung holten. Queere Künstler*innen wie Dana International, Conchita oder zuletzt Nemo und JJ schrieben Songcontest-Geschichte. Mag. Andreas Brunner ist Historiker, Ausstellungskurator, Stadtführer und Aktivist, der seit bald drei Jahrzehnten die queere Geschichte Österreichs erforscht. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Leiter von 'Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte' in Wien.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 03

    Wann:
    04.05.2026 - 04.05.2026

  • ab 13.05.2026
    Der soziale Wohnbau in der Zwischenkriegszeit war einzigartig in Europa. Der Bürgerkrieg 1934 beendete das Wohnbauprogramm, anstelle von Gemeindebauten wurden Familienasyle errichtet. 1938 wurden die jüdischen Mieter und Mieterinnen aus ihren Wohnungen, Geschäftslokalen und Arztpraxen vertrieben. Für die Durchführung der Kündigungen war das Wohnungsamt zuständig. Das eben erschienene Buch 'Licht, Luft und Schatten' (hrsg. Claudia Kuretsidis-Haider), an dem der Vortragende mitwirkte, brachte Hintergrundinformation zu den Akteur*innen der Vertreibung zu Tage. Ebenso gibt es Fallbeispiele von Kündigungen und Schicksalen. Nach einem Überblick über die Wohnverhältnisse vor dem Gemeindebauprogramm wird das Gesamtkonzept Gemeindebau vorgestellt. Vortragender: Peter Autengruber ist Historiker und veröffentlichte Schriften zur österreichischen Parteien- und Gewerkschaftsgeschichte und zur Wiener Regionalgeschichte. Sein 1995 erstmals erschienenes Werk Lexikon der Wiener Straßennamen gilt als Standardwerk. Er war Mitglied der Historikerkommission, die von 2011 bis 2013 die historische Bedeutung der Namensgeber für Wiener Straßennamen untersuchte.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 05

    Wann:
    13.05.2026 - 13.05.2026

  • ab 22.05.2026
    Die Vorteile des Fermentierens von Wildpflanzen sind offensichtlich: Kostenlose Rohstoffe aus der Natur, einfache Methoden, kein Energieaufwand und der volle Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe! In diesem Kurs lernen wir nicht nur verschiedene Techniken der Milchsäuregärung kennen, sondern erweitern auch unser Wissen über die unendliche Vielfalt geeigneter Wildpflanzen mit ihren besonderen Aromen und gesundheitsfördernden Eigenschaften., , Zusätzlich erweitern wir unser Repertoire und kreieren köstliche, sprudelnde Limonaden als erfrischende Alternative zu alkoholischen Getränken.<p>, , Lehrinhalte<p> , , Einführung in die Thematik<br>, • Kulturgeschichte der Fermentation<br>, • Exkurs gute vs. böse Bakterien<br>, • gesundheitliche Aspekte<br>, • Vorteile gegenüber anderen Techniken der Konservierung (Energieaufwand, Erhalt der Inhaltsstoffe ...)<p>, , Sammeln von Wildpflanzen<br>, • Sammelregeln und Bestimmungshilfen<br>, • Portraits einzelner Wildpflanzen mit besonderem Augenmerk auf Inhaltsstoffe, Aromatik, sichere Bestimmung<br>, • Gaumenschule<p>, , Techniken der Fermentation<br>, • Werkzeuge, Materialien und Hygiene<br>, • Salz und Wasser<br>, • Vorbereitung Sammelgut<br>, • Herstellung von mehreren Fermenten aus Blatt, Wurzel, Blüte und Frucht von Wildpflanzen (je nach Saison und Verfügbarkeit am Kursort)<br>, • Exkurs "Schwarztee" aus Him- und Brombeerblättern<br>, • Erläuterungen zum weiteren Fermentationsverlauf der zubereiteten Fermente, Lagerung, Haltbarkeit<br>, • Rezeptideen<br>, • Verkostung bereits gereifter Fermente<br>,

    Institut:
    Ländliches Fortbildungsinstitut OÖ (LFI)

    Wo:
    4242 Hirschbach, Biohof Abraham

    Wann:
    22.05.2026 - 22.05.2026

  • 11 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Event Management
  • Journalistische Fachkenntnisse
  • Medienkompetenz
  • Archäologie
  • Fundraising
  • Interviewführung
  • Kulturanthropologie
  • Kunstgeschichte
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Recherche in Datenbanken
  • Verfassen wissenschaftlicher Texte
Das Bild zeigt eine Kultur- und Sozialanthropologin, die in einem Konferenzraum an einem Flipchart präsentiert, während eine andere Person an einem Tisch sitzt und zuhört.
© AMS/Chloe Potter