PsychotherapeutIn

Berufsbereiche: Soziales, Gesundheit, Schönheitspflege
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 3.430,- bis € 3.800,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Dieser Beruf kann nur ausgeübt werden, wenn die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung abgeschlossen wurde. Auch die beruflichen Tätigkeiten orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Inhalten der Ausbildung. Darüber hinaus ist für die Ausübung dieses Berufs die Eintragung in die Psychotherapeutenliste erforderlich.

Berufsbeschreibung

Die Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.

PsychotherapeutInnen unterstützen und behandeln ihre KlientInnen bei verschiedenen Problemen, wie beispielsweise bei belastenden Lebenssituationen und Lebenskrisen, Problemen und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie, somatopsychischen und chronischen Erkrankungen sowie funktionellen Störungen ohne organische Ursache. Ziel ist es, gemeinsam mit den KlientInnen das Problem zu erkennen, aufzubereiten und damit eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen.

PsychotherapeutInnen sind meist auf eine Methode der Psychotherapie spezialisiert, wie etwa Verhaltenstherapie oder Gesprächstherapie. Sie führen Einzelgespräche und bieten Paartherapien, Familientherapien oder Gesprächsgruppen an. Je nach Alter oder Problemlage der KlientInnen beziehen sie auch die Angehörigen in die Therapie ein. Im Erstgespräch erstellen PsychotherapeutInnen eine erste Diagnose und setzen die Behandlungsziele und den Behandlungsplan fest. Sie zeichnen die einzelnen Sitzungen schriftlich auf und führen Karteien über ihre KlientInnen.

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • KlientInnen in belastenden Lebenssituationen und Krisen unterstützen
  • Lebensumstände für die KlientInnen verbessern
  • Diagnose stellen
  • Behandlungsziel und Behandlungsplan festsetzen
  • Angehörige einbeziehen
  • Schriftliche Aufzeichnungen führen
Lehrgang Diplomlehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Psychologie (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium der Psychotherapiewissenschaft (PhD) Doktoratsstudium/PhD PhD-Doktoratsstudium Doctor of Philosophy (PhD) Universitätslehrgang Universitätslehrgang Psychotherapeutisches Propädeutikum Bachelorstudium (FH) Studiengang Psychologie (BSc) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Psychologie (BSc) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Psychotherapiewissenschaft (BA) Bachelorstudium (UNI) Universitätsstudium Psychosoziale Interventionen (BA) Masterstudium (FH) Studiengang Psychologie (MSc) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Psychotherapie (MSc)* Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Psychologie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Psychotherapie (MA) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Psycho- & Neurolinguistik (MSc) Masterstudium (UNI) Universitätsstudium Psychotherapiewissenschaft (MA) Bachelorstudium Weiterbildung (FH) Weiterbildungsstudium (FH) Psychotherapeutisches Propädeutikum (BPr) Bachelorstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapie (BSc (CE)) Bachelorstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutische Grundlagen (BA (CE)) Masterstudium Weiterbildung (FH) Weiterbildungsstudium (FH) Advanced Physiotherapy and Management (MSc (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum - Integrative Therapie (MSc (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum - Systemische Psychotherapie/ Systemische Familientherapie (MA (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum - Existenzanalyse und Logotherapie (MSc (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum - Verhaltenstherapie (MSc (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum – Personzentrierte Psychotherapie (MA (CE)) Masterstudium Weiterbildung (UNI) Weiterbildungsstudium (UNI) Psychotherapeutisches Fachspezifikum - Individualpsychologie und Selbstpsychologie (MA (CE))
  • Dieses 3-semestrige Aufbaustudium wendet sich an SupervisorInnen, PsychotherapeutInnen, qualifizierte BeraterInnen sowie Personal- und OrganisationsentwicklerInnen mit dem Ziel, ihr bestehendes Wissen in der Organisationsberatung und Organisationsentwicklung theoretisch zu ergänzen und praxisorientiert weiterzuentwickeln.
    Zielgruppe:
    Das Masterprogramm "Organisationsberatung und Organisationsentwicklung" (Modul II) baut auf mitgebrachten beraterischen Qualifikationen und Kompetenzen als SupervisorIn, Coach, MediatorIn bzw. BeraterIn oder Personal- und OrganisationsentwicklerIn auf. Dieses Studienangebotes richtet sich an Fach- und Führungskräfte in Wirtschaftsunternehmen, im Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Erziehungswesen sowie Berater und Beraterinnen, Trainer und Trainerinnen, Organisations-, Gemeinde- und Personalentwickler bzw. -entwicklerinnen mit einem Nachweis von mind. 45 ECTS aus dem Lehrgang „Supervision und Coaching“ oder einer anderen anerkannten Beratungsqualifikation. Für den Abschluss mit dem „Master of Science in Organisational Development – MSc“ ist eine Studienberechtigung und ein Hochschulabschluss oder eine Qualifikation, die einem Hochschulabschluss gleichwertig ist. Über Anträge auf Feststellung einer gleichwertigen Qualifikation entscheidet die wissenschaftliche Leitung. Der Lehrgang wird in deutscher Sprache angeboten.
    Voraussetzungen:
    Allgemeine Zugangsvoraussetzungen Mindestalter: 27 Jahre 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung Anerkannte Beratungs-, Führungs-, Personal- oder Organisationsentwicklungsqualifikation im Umfang von mind. 45 ECTS 40 Stunden Selbsterfahrung und selbsterfahrungsrelevante Fortbildungen 40 Stunden Einzel-/Gruppensupervision und supervisionsrelevante Fortbildungen Persönliche Eignung durch Aufnahmegespräch Zusätzliche Auflagen je nach Qualifikation und Erfahrung Masterprogramm – Abschluss "Master of Science in Organisational Development" Hochschulzugang oder Hochschulreife Abgeschlossenes Hochschulstudium oder Qualifikation, die mit einem Hochschulabschluss vergleichbar ist. Feststellung der Gleichwertigkeit durch die FH Vorarlberg Fachexpertenprogramm – Abschluss "Akademische(r) Organisationsberater(in)" Hochschulzugang oder Hochschulreife Ohne Hochschulreife bzw. Hochschulzugang ist ein beruflich qualifizierter Abschluss sowie mehrjährige relevante Berufserfahrung notwendig. Die Aufnahme erfolgt über ein Zulassungsverfahren der FH Vorarlberg

    Institut:
    Schloß Hofen - Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung

    Wo:
    Lochau (Schloss Hofen), Dornbirn (FH Vorarlberg), diverse Bildungshäuser

  • Berufsbegleitender „Universitätslehrgang Beratungswissenschaften und Management sozialer Systeme“ mit Studienschwerpunkt „Psychotraumatologie & Resilienz“. Aus- und Weiterbildung in Traumaarbeit und Traumatherapie. Pädagogische, beraterische und psychotherapeutische Interventionen zur Unterstützung von Menschen nach Traumaerfahrungen und Katastrophenereignissen. Psychotraumatologie handelt von seelischen Verletzungen, die als Folge von besonders belastenden Erlebnissen, verbunden mit höchster Bedrohung nach Katastrophen, Unfällen, Gewalttaten, Kriegshandlungen, politischer Verfolgung, Gefangenschaft, Folter; körperlichen, seelischen und sexuellen Misshandlungen, etc. entstanden sind. Sie stellt nützliche Interventionsmethoden zur Prävention, Behandlung und Integration von Traumaerfahrungen zur Verfügung. Die fachlichen Interventionen der Traumaberatung und –therapie stellen neue und effiziente Hilfestellungen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und die HelferInnen zur Verfügung. Damit können Menschen dort erreicht werden, wo herkömmliche Interventionen fehlschlagen. Resilienz meint die Widerstandskraft eines Menschen gegenüber traumatisierenden Erfahrungen und stellt ein Konzept zur Krisen- und Katastrophenbewältigung dar. Schwierige und verletzende Lebenserfahrungen führen nicht bei allen Menschen zu psychischen Störungen, weil deren Vulnerabilität unterschiedlich ausgeprägt ist. Unter Resilienz wird die Fähigkeit von Menschen verstanden, auf wechselnde belastende Ereignisse (z. B. Gewalterfahrungen, schwere Erkrankungen, Tod von Angehörigen) flexibel zu reagieren, ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren und Krisen zu ertragen, ohne Traumata zu erleiden. Der Resilienzbegriff rückt das Gesundheitsziel ins Zentrum der Beratung und ist für die psychosoziale Arbeit und für die Psychotherapie von großer Bedeutung, weil hier nach bestehenden Ressourcen bei Ratsuchenden gesucht und darauf aufgebaut wird. Resilienzarbeit zielt darauf ab, die Widerstands- und Regenerationsfähigkeit von Personen und gesellschaftlichen Systemen wiederherzustellen bzw. zu erhöhen. Der Universitätslehrgang kann mit der universitären Bezeichnung „Akademische/r Trauma- und ResilienzberaterIn“ oder „Akademische/r TraumatherapeutIn und ResilienzberaterIn1“ und mit dem akademischen Grad „Master of Arts – M. A. (Psychotraumatologie & Resilienz)“ abgeschlossen werden.
    Ziele:
    Der Universitätslehrgang vermittelt professionelles Verständnis und spezielle Beratungsmethoden für die Arbeit mit Menschen, die unter Traumata, Traumafolgen, erhöhter Vulnerabilität und Resilienzeinbrüchen leiden. Weitere Details siehe Homepage.
    Zielgruppe:
    PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, MedizinerInnen, JuristInnen, LehrerInnen, ErwachsenenbildnerInnen, TrainerInnen, BeraterInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PädagogInnen, MediatorInnen, SupervisorInnen, etc.
    Voraussetzungen:
    Studium oder Berufsausbildung und Nachweis von Berufserfahrung (siehe Zielgruppen).
  • Berufsbegleitender Diplomlehrgang, allgemeiner Teil der Ausbildung in Psychotherapie PsychotherapeutIn. Seit Einführung des Psychotherapiegesetzes 1990 ist in Österreich die Ausbildung zum Beruf der PsychotherapeutInnen gesetzlich geregelt. Die Ausbildung verläuft zweistufig, sie beginnt mit dem Psychotherapeutischen Propädeutikum, danach folgt das Psychotherapeutische Fachspezifikum. Die ARGE Bildungsmanagement GmbH ist als Träger der Ausbildung vom Bundesministerium für Gesundheit anerkannt. Der berufsbegleitende Diplomlehrgang „Psychotherapeutisches Propädeutikum“ bildet die Grundlage für eine qualifizierte Ausbildung zur / zum professionellen PsychotherapeutIn. Der Abschluss des Diplomlehrgangs erfolgt mittels öffentlich-rechtlich gültigem Abschlusszertifikat. Das Österreichische Psychotherapiegesetz ist bezüglich der offenen Zugangsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Berufen, sowie hinsichtlich der Gleichrangigkeit der wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieschulen, äußerst liberal und ein Vorbild für andere Länder außerhalb und innerhalb Europas. PsychotherapeutInnen haben sich in Städten und auf dem Lande in Praxen nieder gelassen, sie arbeiten aber auch in Krankenhäusern, in Beratungsstellen, in der Psychiatrie und in der Krisenintervention, in der Elternarbeit, in der Jugendwohlfahrt und Sozialen Arbeit, in Strafanstalten, in der Pädagogik, in Schulen und in der Erwachsenbildung etc. Sie sind heute ein nicht mehr wegzudenkender Faktor in der Gesundheitsversorgung der österreichischen Bevölkerung.
    Ziele:
    Ziel des Lehrgangs ist die Einführung in psychotherapierelevante Grundlagen und Fragestellungen: Das Propädeutikum führt ein in psychotherapeutische Theorie und Praxis. Es orientiert über psychotherapeutische Schulen und Grundkonzepte.
    Zielgruppe:
    Personen mit Interesse an Menschen in psychosozialen Problemlagen.
    Voraussetzungen:
    Matura ODER Studienberechtigungsprüfung ODER gleichwertiger Abschluss im Ausland ODER Diplom des Krankenpflegefachdienstes ODER Sondergenehmigung zur Absolvierung des Propädeutikums durch das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen.
  • Berufsbegleitender Universitätslehrgang, qualifizierte Weiterbildung für die Durchführung von Trainings Qualifizierte Weiterbildung für die Durchführung von Trainings. Der Universitätslehrgang wird mit dem Diplom „Zertifizierte/r TrainerIn für die Erwachsenenbildung / WirtschaftstrainerIn“ abgeschlossen. Im öffentlichen Sektor (AMS-Schulungen / arbeitsmarktpolitischer Kontext) besteht ein vielfältiger Bedarf an Trainingsangeboten für arbeitssuchende Personen und gute Jobmöglichkeiten für TrainerInnen. Im Bereich Business (Profit- und Non-Profit) werden von Unternehmen vermehrt Seminare und Workshops angefragt, die auf die firmeninternen Bedürfnisse zugeschnitten sind und den Auftraggebern und MitarbeiterInnen optimalen und nachhaltigen Lerntransfer vermitteln. Gefragt sind also zielgerecht konzipierte, kompakte, nach Methoden des erwachsenengerechten Lernens ausgerichtete Trainings, die am Puls der Zeit liegen und die Strategie des Unternehmens unterstützen.
    Ziele:
    Ziel dieser Ausbildung ist es, einen persönlichen Trainingsstil zu entwickeln. Zur Erreichung dieses Ziels vermitteln wir ein systemisches Grundgerüst an Theorien zur Beratung und an Methodik und Didaktik des Trainings.
    Zielgruppe:
    Interne Bildungsreferenten in Unternehmen; Personen, die eine frei- oder nebenberufliche Tätigkeit als TrainerInnen anstreben; BeraterInnen, Lebens- und SozialberaterInnen; PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, etc. Weitere Details siehe Homepage.
    Voraussetzungen:
    Matura oder Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung oder Hochschulabschluss; Führungserfahrung, gruppendynamische Kompetenzen und Selbsterfahrung werden empfohlen. Weitere Details siehe Homepage.
  • Das Zertifikatsprogramm "Grundlagen der Psychologischen Psychotherapie" vermittelt Psychologie-Studierenden ausgewähltes psychotherapeutisches Grundlagenwissen. Es qualifiziert Psychologie-Studierende inhaltlich für die weitere Ausbildung als Psychotherapeut*in in Deutschland. Es vermittelt jene Inhalte der deutschen Approbationsordnung, die durch das Bachelorstudium Psychologie in Wien nicht abgedeckt werden. Zudem bestehen Anrechnungsmöglichkeiten für das Propädeutikum in Österreich.
    Ziele:
    Das Zertifikatsprogramm "Grundlagen der Psychologischen Psychotherapie (BA Erweiterungsmodul für Psychologiestudierende)" vermittelt zentrale Grundlagen der Psychotherapie an Psychologie-Studierende. Es deckt jene Inhalte ab, die für die Approbation in Deutschland Voraussetzung und im Bachelor-Studium "Psychologie" in Wien bisher nicht vertreten sind.
    Zielgruppe:
    Das Zertifikatsprogramm richtet sich an Psychologie-Studierende an österreichischen Universitäten, die Interesse haben, mehr über Psychotherapie zu lernen und ggfs. künftig in Deutschland als Psychotherapeut*in zu arbeiten.
    Voraussetzungen:
    Für die Zulassung zum Zertifikatskurs müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Eingeschrieben im Studienfach Psychologie an einer österreichischen Universität sowie nachgewiesene Absolvierung von bereits 40 ECTS Credits im Bachelorstudium Psychologie Oder abgeschlossenes Bachelorstudium Psychologie
  • Seit 1990 ist in Österreich eine zweiphasige Ausbildung zur*zum Psychotherapeut*in gesetzlich vorgeschrieben. Die erste Stufe ist das Psychotherapeutische Propädeutikum, darauf aufbauend folgt das Fachspezifikum. Nach dessen erfolgreicher Absolvierung kann die Eintragung in die Psychotherapeut*innen-Liste beantragt werden.
    Ziele:
    Das Ziel der Psychotherapie-Ausbildung an der Universität Wien ist die Verschränkung psychotherapeutischer Praxisorientierung mit wissenschaftlicher Qualität und Expertise. Als öffentliche Universität leistet die Universität Wien einen wesentlichen Beitrag zur Akademisierung der Psychotherapie-Ausbildung in Österreich.
    Voraussetzungen:
    Das Psychotherapeutische Propädeutikum darf beginnen, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Matura/Abitur (inkl. Berufsmatura) oder eine Studienberechtigungsprüfung oder einen nostrifizierten, der Matura gleichwertigen Abschluss im Ausland abgelegt hat oder das Diplom des Krankenpflegefachdienstes oder das Diplom des medizinisch-technischen Dienstes erworben hat oder eine Sondergenehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erhalten hat.
  • Studierende erlangen im Rahmen dieses Masterlehrgangs fundierte Kenntnisse über Theorien, Differenzialdiagnosen sowie Behandlungstechniken und werden an das Thema Psychotherapieforschung herangeführt. Neben der theoretischen Ausbildung, die der Universitätslehrgang abdeckt, kommt auch der praktischen Ausbildung bei den Kooperationspartnern gleichrangige Bedeutung zu. So garantieren Lehranalyse, Praktikum und Praktikumssupervision, eigene psychotherapeutische Arbeit unter Supervision sowie Kontrollanalyse gemeinsam mit den erworbenen theoretischen Kenntnissen eine optimale Ausbildung für die Arbeit als Psychotherapeut*in.
    Ziele:
    Studierende erlangen im Rahmen des Lehrgangs fundierte Kenntnisse über Theorien, Differenzialdiagnosen sowie Behandlungstechniken und werden an das Thema Psychotherapieforschung herangeführt. Neben der theoretischen Ausbildung, die der Universitätslehrgang abdeckt, kommt auch der praktischen Ausbildung bei den Kooperationspartnern gleichrangige Bedeutung zu. So garantieren Lehranalyse, Praktikum und Praktikumssupervision, eigene psychotherapeutische Arbeit unter Supervision sowie Kontrollanalyse gemeinsam mit den erworbenen theoretischen Kenntnissen eine optimale Ausbildung für die Arbeit als Psychotherapeut*in in unterschiedlichen Settings (Sessel-Couch, Sessel-Sessel, Gruppe, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, etc.).
    Zielgruppe:
    Der Universitätslehrgang "Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Individualpsychologie und Selbstpsychologie" richtet sich an Personen, die an psychotherapeutischer Arbeit unter dem Gesichtspunkt psychoanalytischer Methoden (IP, PA) interessiert sind.
    Voraussetzungen:
    Zulassungsvoraussetzungen sind: vollendetes 24. Lebensjahr, Abschluss des Psychotherapeutischen Propädeutikums, in den Universitätslehrgang können Personen aufgenommen werden, die neben den allgemeinen gesetzlichen Voraussetzungen ein erfolgreich abgeschlossenes Bakkalaureat-, Bachelor, Magister, Master-, Diplomstudium oder Doktoratsstudium nachweisen können, Aufnahme als Ausbildungskandidat*in bei ÖVIP oder WKPS, und Zustimmung seitens der Leitung des Universitätslehrgangs.
  • Mit dem Masterprogramm "Existenzanalyse und Logotherapie" in Kooperation mit der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Österreich (GLE Österreich) bietet die Universität Wien ab 2024 ein weiteres Psychotherapeutisches Fachspezifikum an. Teilnehmer*innen erhalten dabei eine theoretische sowie persönlichkeitsbildende Ausbildung zum*zur Psychotherapeut*in.
    Voraussetzungen:
    Abschluss des Psychotherapeutischen Propädeutikums ein erfolgreich abgeschlossenes Bakkalaureat-, Bachelor-, Magister-, Master-, Diplom- oder Doktoratsstudium im Umfang von mindestens 180 ECTS Credits Aufnahme als Ausbildungskandidat*in bei GLE-Österreich Kenntnisse der deutschen Sprache mind. auf Niveau B2
  • Im Fachspezifikum werden wissenschaftliche Grundkompetenzen und Forschungsmethoden sowie weiterführende Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Personzentrierten Psychotherapie vermittelt. Sowohl das Zertifikatsprogramm als auch das Master-Upgrade werden in Kooperation mit APG*IPS - Institut für Personzentrierte Studien, FORUM - PERSONZENTRIERTE PSYCHOTHERAPIE, AUSBILDUNG UND PRAXIS und VRP - Vereinigung Rogerianischer Psychotherapie angeboten. Das Zertifikatsprogramm stellt die forschungsgeleitete Vermittlung wissenschaftlicher Forschungsmethoden, psychotherapeutischer Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Gebiet der Personzentrierten Psychotherapie aufbauend auf der humanistischen Grundorientierung in den Fokus. Für die Eintragung als Psychotherapeut*in in der Liste des Gesundheitsressorts ist zudem die Pflichttheorie, die praktische Ausbildung als auch die Selbsterfahrung vereinsintern zu absolvieren.
    Voraussetzungen:
    In das Psychotherapeutische Fachspezifikum können Personen aufgenommen werden, die neben den allgemeinen gesetzlichen Voraussetzungen ein erfolgreich abgeschlossenes Bakkalaureat-, Bachelor, Magister, Master-, Diplomstudium oder Doktoratsstudium nachweisen können (mind. 180 ECTS Credits). Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben gute Kenntnisse der deutschen Sprache nachzuweisen. die Aufnahme als Ausbildungskandidat oder Ausbildungskandidatin in die fachspezifische Psychotherapieausbildung oder auch der bereits erfolgte Abschluss der Psychotherapieausbildung bei einer der drei fachspezifischen psychotherapeutischen Ausbildungseinrichtungen, die im Zuge der Durchführung des Universitätslehrgangs als Kooperationspartner der Universität Wien fungieren, gemäß den Vorgaben des geltenden Psychotherapiegesetzes (PthG). Zustimmung seitens der wissenschaftichen Leitung
  • Mit dem Masterprogramm "Verhaltenstherapie" in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT) bietet die Universität Wien ab 2024 ein weiteres Psychotherapeutisches Fachspezifikum mit Masterabschluss an. Die Teilnehmer*innen erhalten damit eine theoretische sowie persönlichkeitsbildende Ausbildung zum*zur Psychotherapeut*in.
    Voraussetzungen:
    Abschluss des Psychotherapeutischen Propädeutikums ein erfolgreich abgeschlossenes Bakkalaureat-, Bachelor-, Magister-, Master-, Diplom- oder Doktoratsstudium im Umfang von mindestens 180 ECTS Credits Aufnahme als Ausbildungskandidat*in der der Österreichischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT) Kenntnisse der deutschen Sprache mind. auf Niveau B2
  • 11 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • 1
    • Bereitschaft zu Selbstreflexion
  • Beobachtungsgabe
  • Diskretion
  • Einsatzbereitschaft
  • 1
    • Geduld
  • Hohes Einfühlungsvermögen
  • 1
    • Sprachliche Ausdrucksfähigkeit
  • Kontaktfreude
  • Psychische Belastbarkeit
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • 12 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Arbeits- und Beschäftigungstherapie
  • Behandlungsdokumentation
  • Einzeltherapie
  • Erstellung von Therapieplänen
  • Familientherapie
  • Führen von Erstgesprächen
  • Gerontopsychiatrie
  • Gruppentherapie
  • Psychodiagnostik
  • Psychologische Krisenintervention
  • Suchtberatung
  • Verhaltenstherapie