SozialforscherIn - Evaluierungsforschung

Berufsbereiche: Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Evaluierungsforschung ist ein zunehmend an Bedeutung gewinnender Berufsbereich. Die Forschung kann sowohl Elemente der Sozialforschung als auch Elemente der Unternehmensberatung und/oder der Wirtschaftsforschung enthalten.

Allgemein bedeutet Evaluieren auswerten, bewerten und zugleich auch empfehlen, beraten und bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Dies geschieht auf der Grundlage von Informationen, die mit den Methoden der empirischen Sozialforschung gesammelt und interpretiert werden. Empirische Sozialforschung ist die systematische Erfassung und Deutung sozialer Tatbestände.

Evaluierung versteht sich oft als „externes Controlling“ von Institutionen, Programmen/Maßnahmen, Organisationsstrukturen oder Handlungsmustern. Im Rahmen einer Evaluierung wird erforscht, ob bzw. in welchem Maße Ziele und Vorgaben (z.B. von Gesetzen, Sozial- und Bildungsprogrammen) erreicht wurden.

Evaluierungs-„Objekte“ können z.B. Bildungsprojekte, Gesundheitsprojekte in Unternehmen bzw. die Auswirkung neuer Gesetze oder Bestimmungen sein. Neben der Controllingfunktion von Evaluationsforschung besteht ein weiteres Aufgabenfeld. Dieses bezieht sich auf die Generierung handlungsrelevanten Wissens zu Verbesserung der jeweils untersuchten Evaluierungsobjekte.

Siehe auch den Kernberuf SozialforscherIn sowie SozialarbeiterIn und SozialwirtIn.

Sozialwissenschaft
© AMS/Chloe Potter
Sozialwissenschaft
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Marktforschung_01
© AMS / DoRo Filmproduktion
  • ab 06.05.2026
    Die ehemalige Fabriksiedlung Marienthal in Gramatneusiedl an der Ostbahn wird wie kaum ein anderer Ort mit Arbeitslosigkeit verbunden. Als 1929 die Trumau-Marienthal AG den Betrieb einstellte, waren beinahe 75% der Bevölkerung für bis zu zehn Jahre arbeitslos. Einige Jahre nach der Fabrikschließung kam eine Gruppe von Sozialforscher*innen in die Ortschaft, um zu beobachten, wie sich das alltägliche Leben der Menschen unter den Bedingungen langanhaltender Arbeitslosigkeit verändert hat. Die dabei entstandene Studie 'Die Arbeitslosen von Marienthal' erregte internationales Aufsehen und ist noch immer von brennender Aktualität. Der Vortrag möchte neben der historischen Entwicklung der Gemeinde und den zentralen Erkenntnissen der Studie, die Schicksale und Strategien der Menschen in den Fokus rücken, mittels derer sie auf die Massenarbeitslosigkeit reagierten und versuchten ihr Überleben zu organisieren. Vortragender: Mag. Thomas Reithmayer

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 15

    Wann:
    06.05.2026 - 06.05.2026

  • 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Statistikkenntnisse
  • Computerunterstützte Inhaltsanalyse
  • Erfahrung mit EU-Projekten
  • Interviewführung
  • Lehrtätigkeit
  • Marktanalysen
  • Marktforschung
  • Multivariate Methoden
  • Projektakquisition
  • Projektcontrolling
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Qualitative Forschungsmethoden
  • Quantitative Forschungsmethoden
  • SPSS
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Marktforschung_01
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