DirigentIn

Berufsbereiche: Medien, Grafik, Design, Druck, Kunst, Kunsthandwerk
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: nicht bekannt

Berufsbeschreibung

Dirigieren umfasst das gesamte Gebiet der Musikleitung im vokalen bzw. instrumentalen Bereich. Das beinhaltet die selbständige Analyse und Interpretation von Musik auf der Basis der Musiktheorie. Dazu sind auch umfassende Kenntnisse der Stilkunde und der Aufführungspraxis sogenannter Alter und Neuer Musik nötig.

DirigentInnen setzen sich mit dem Aufführungsstück auseinander und bestimmen die Interpretations- und Aufführungsweise. Das umfasst unter anderem das studieren der Partitur (Niederschrift einer Komposition) und die Entwicklung von Ideen für die Interpretation. Ebenso das Setzen bestimmter musikalischer Akzente und die Positionierung des Ensembles auf der Bühne.

Die Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa Interviews mit JournalistInnen, gehört zu den erweiterten Tätigkeiten der DirigentInnen. Der Kontakt zu den Medien dient einerseits der Eigenwerbung, andererseits um für die Aufführung zu werben.

DirigentInnen verfügen über Führungs und Managementqualitäten, die einen universalen Einsatz in allen fachspezifischen Berufsgattungen ermöglichen. Sie übernehmen die, bis zur Aufführung eines Musikwerkes nötigen Vorbereitungsphasen und passen den für die Aufführung vorgesehenen Raum an die aufführungsrelevante Situation an: Vor allem in Bezug auf Akustik, Beschaffenheit und Besetzung des verfügbaren Ensembles.

Weiters setzen sie sich kritisch mit philologischen Problemstellungen, wie etwa Lesarten und Quellenevaluation auseinander. Das heißt, sie suchen Recherchequellen (z.B. Datenbanken, Sammlungen, Literatur) und prüfen diese auf Eignung und Echtheit.

Siehe auch den Beruf KorrepetitorIn.

  • ab 11.05.2026
    Die Romantik ist die Periode der Gegensätze: das idyllische 'Zurück zur Natur' einerseits, die 'Abgründe der Seele' andererseits. So entstehen Werke wie 'Die schöne Müllerin' (Liederzyklus) oder 'Graf Dracula' (Roman), um zwei Beispiele außerhalb der Oper zu erwähnen. Als Folge der französischen Revolution wird auch die Kunst von feudalen und religösen Vorgaben befreit. Giuseppe Verdi gibt der italienischen Oper, die im 'Bel Canto' verharrte, in seinem 'Nabucco' neue dramatische Kraft. Er bleibt der Tradition der Nummernoper in der Folge weitgehend treu. Richard Wagner sprengt die Ketten und erschafft das große Musikdrama als Gesamtkunstwerk. Der zweite große Opernstreit, der alle Bereiche der Musik erfasste; dieser Streit ist auch heute noch spürbar. Michael Mautner ist Lehrender an der Universität Mozarteum (Salzburg), musikalischer Leiter am Rabenhof Theater Wien und Herausgeber kritischer Ausgaben von Bühnenwerken bei der Verlagsgruppe Hermann VGH. Weiters ist er als freischaffender Dirigent und Komponist mit großer Affinität zum Musiktheater tätig.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 03

    Wann:
    11.05.2026 - 11.05.2026

  • ab 08.06.2026
    Giacomo Puccini vereinigt in seinem Werken die Tradition des 'Bel Canto' mit den Wagner'schen Errungenschaften und wird damit zum erfolgreichsten Komponisten aller Zeiten. Die Stellung der Frauen in den Handlungen erfährt durch ihn eine deutliche Veränderung: Frauen sind nicht mehr nur Opfer der Verhältnisse und Begierden, sondern nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand ('Tosca', 'Butterfly', 'Turandot' etc.) Dabei geht er an die Grenzen der Tonalität und schafft gleichzeitig Welthits. Bei Benjamin Britten sind diese Grenzen schon offen. Ihm gelingt es, trotz avancierter Tonsprache das breite Publikum zu begeistern. Wie? Kommen Sie in den Vortrag, dann erfahren Sie es! Michael Mautner ist Lehrender an der Universität Mozarteum (Salzburg), musikalischer Leiter am Rabenhof Theater Wien und Herausgeber kritischer Ausgaben von Bühnenwerken bei der Verlagsgruppe Hermann VGH. Weiters ist er als freischaffender Dirigent und Komponist mit großer Affinität zum Musiktheater tätig.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS 03

    Wann:
    08.06.2026 - 08.06.2026

  • ab 02.07.2026
    Bella Ciao! Wir singen und musizieren die wohl bekannteste Hymne der Welt! Kaum ein Lied wird dermaßen glorifiziert. Es wird angestimmt, wo Widerstand und Kampfgeist gefragt ist. Gemeinsam studieren wir das Lied ein, auf Gitarre, Bassgitarre, Klavier, Akkordeon, Latin Percussion, gesungen oder gepfiffen. Bella Ciao! Welch Schöne! JUAN CARLOS PANIAGUA BUSTAMANTE geb. in Medellin (Kolumbien), Studium der Musikpädagogik/Klavier am Konservatorium für Musik der Universität von Antioquia und Studium der Jazz-Theorie am Konservatorium Wien. Arrangeur, Komponist, Dirigent und Multiinstrumentalist. Internat. Auftritte sowie in Wien: Wiener Kammeroper, Musikverein und Wiener Konzerthaus.

    Institut:
    VHS - Die Wiener Volkshochschulen

    Wo:
    VHS-Bildungstelefon Lustkandlgasse 1090 Wien

    Wann:
    02.07.2026 - 03.07.2026

  • 10 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Begeisterungsfähigkeit
  • 1
    • Flexibilität
  • Guter Tastsinn
  • Gutes Gehör
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsstärke
  • 1
    • Rhythmusgefühl
  • Organisationstalent
  • Pädagogische Fähigkeit
  • Reisebereitschaft
  • 13 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Abenddienst
  • Auslandsaufenthalte
  • Multimediakenntnisse
  • Einzelunterricht
  • Film- und Fernsehproduktion
  • Filmproduktion
  • Jazz
  • Kammermusik
  • Korrepetition
  • Mixed-Media-Nutzung
  • Projektmanagement im Kultur- und Medienbereich
  • Unterhaltungsmusik
  • Volkstümliche Musik