OberflächentechnikerIn

Berufsbereiche: Chemie, Biotechnologie, Lebensmittel, Kunststoffe / Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre ∅ Einstiegsgehalt: € 1.460,- bis € 2.530,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Hinweis

Ältere Berufsbezeichnung(en): EmailleurIn, GalvaniseurIn, MetallschleiferIn und GalvaniseurIn.

 

Dieser Lehrberuf kann mit folgenden 6 Ausbildungsschwerpunkten erlernt werden:
- Dünnschicht- und Plasmatechnik
- Emailtechnik
- Feuerverzinkung
- Galvanik
- Mechanische Oberflächentechnik
- Pulverbeschichtung


ACHTUNG: Die Ausbildung im Lehrberuf "OberflächentechnikerIn" umfasst neben dem für alle Lehrlinge verbindlichen allgemeinen Teil zumindest einen Schwerpunkt. Es können aber auch zwei oder mehr Schwerpunkte ausgebildet werden! Bei der Lehrabschlussprüfung ist es möglich, die Prüfung über alle ausgebildeten Schwerpunkte abzulegen; die vorgesehene Prüfungsdauer ist dann entsprechend länger.

Berufsbeschreibung

Die Oberflächentechnik befasst sich mit der Veredelung und Verschönerung von Metall- und Kunststoffoberflächen. Dabei geht es in erster Linie um die Haltbarmachung der Oberflächen (Korrosionsschutz, Schutz vor mechanischer Beschädigung) oder um die Verbesserung der Materialeigenschaften (z.B. Härtung). Da es heute einige verschiedene Oberflächentechniken gibt und die Anforderung an die einschlägigen Unternehmen in Richtung einer zweckgerichteten Kombination dieser Techniken geht, besteht auch ein erheblicher Bedarf an Fachleuten mit entsprechenden Qualifikationen. Daher wurde der Lehrberuf "OberflächentechnikerIn" mit den Ausbildungsschwerpunkten "Dünnschicht- und Plasmatechnik", "Emailtechnik", "Feuerverzinkung", "Galvanik", "Mechanische Oberflächentechnik" und "Pulverbeschichtung" eingerichtet.

Die Grundwerkstoffe, mit denen die OberflächentechnikerInnen arbeiten, sind Eisen, Aluminium, Buntmetalle, Kunststoffe und andere Substrate. Die OberflächentechnikerInnen planen die Vorbehandlungs-, Behandlungs- und Nachbehandlungsarbeiten anhand der technischen Unterlagen. Sie sind auch mit den englischen Fachausdrücken vertraut.

Zunächst bereiten die OberflächentechnikerInnen die Werkstücke für die Oberflächenbehandlung vor (Vorbehandlung). Methoden der Vorbehandlung sind einfaches Schleifen, Polieren, Kratzen, Glänzen, Strahlen und Gleitschleifen. Diese Vorbehandlung ist bei allen Arten der Oberflächentechnik erforderlich. Danach bedienen und steuern die OberflächentechnikerInnen die Maschinen und Anlagen der Oberflächenbehandlung und kontrollieren laufend alle Arbeitsschritte und deren Ergebnisse. Es gibt in der Oberflächentechnik unterschiedliche Verfahren und Technologien, insbesondere die Dünnschicht- und Plasmatechnik, die Emailtechnik, die Feuerverzinkung, die Galvanik, die mechanische Oberflächentechnik und die Pulverbeschichtung. Die OberflächentechnikerInnen wissen über deren unterschiedliche Wirtschaftlichkeit Bescheid. Sie kennen die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Beschichtungen (wie Haftung, Korrosionsbeständigkeit, elektrische Isolation, Glanz, Farbe und Schichtdicke).


In der Dünnschicht- und Plasmatechnik werden die Oberflächen der Werkstücke ("Substrat") mit gasförmigen Materialien ("Plasma") beschichtet, wobei die im Gas enthaltenen Stoffe entweder chemisch (durch Erhitzung) oder physikalisch (durch Kondensation) auf den Oberflächen abgelagert werden ("chemische oder physikalische Gasphasenabscheidung"). Da der Raum zwischen Verdampfer und Substrat möglichst materiefrei sein soll, um Störungen zu vermeiden, erfolgen diese Prozesse in speziellen Geräten mit Vakuum-Kammern, in denen außer dem Plasma keine sonstigen Partikel, also auch keine Luft vorhanden sein dürfen. Eine wichtige Aufgabe der OberflächentechnikerInnen ist daher, zunächst zu prüfen, ob die zu beschichtenden Werkstücke überhaupt vakuum-tauglich sind. Sie führen die allenfalls notwendige Vorbereitung und Vorbehandlung der Werkstücke durch, legen sie in die Beschichtungsgeräte ein und überwachen den Beschichtungsvorgang. Besonders wichtig ist die abschließende Qualitäts-Kontrolle der beschichteten Werkstücke mittels spezieller Prüf- und Messtechniken. Wichtige Anwendungsbereiche der Dünnschicht- und Plasmatechnik sind die Elektronik (z.B. elektronische Bauteile, Schaltkreise auf Leiterplatten), die Optik, die Medizintechnik, die Katalysatorentechnik und Ähnliches.

In der Emailtechnik beschichten die OberflächentechnikerInnen Metalloberflächen mit Email. Sie tragen die Emailierung mittels Spritzen, Tauchen oder durch elektrostatische Beschichtung auf (Fritten). Danach schmelzen sie die Beschichtung mittels Erhitzen in Öfen auf und machen sie so haltbar.

Beim Feuerverzinken beschichten die OberflächentechnikerInnen die Metalle durch Erhitzung mit Zinküberzug.

In der Galvanik beschichten sie die Metalle in Galvanischen Bädern.

Die Mechanische Oberflächentechnik ist die Veredlung von Metalloberflächen durch mechanische Bearbeitung. (Schleifen, Polieren, Bürsten, Kratzen, Gleitschleifen, Strahlen).

Beim Pulverbeschichten tragen die OberflächentechnikerInnen durch Spritzen, Tauchen, Wirbelsintern und elektrostatische Beschichtung Pulverschichten auf die Metalle auf. Diese Pulverschichten bestehen aus organischen Stoffen oder Kunststoffen. Danach schmelzen sie die Beschichtung in Öfen auf und machen sie so haltbar.

Schließlich folgt - bei allen Oberflächentechniken - die chemische Nachbehandlung (Entfetten, Beizen, Konversionsschichten, Spülen). Anschließend führen die OberflächentechnikerInnen Maßnahmen zur Qualitätssicherung durch und erfassen und dokumentieren die technischen Daten über Arbeitsablauf und Ergebnisse.

Zu den Aufgaben der OberflächentechnikerInnen gehört auch die Pflege, Wartung und Instandhaltung der einschlägigen Ausrüstungen, Maschinen und Werkzeuge sowie die Kundenberatung in technischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht.

Die Oberflächentechnik befasst sich mit der Veredelung und Verschönerung von Metall- und Kunststoffoberflächen. Dabei geht es in erster Linie um die Haltbarmachung der Oberflächen (Korrosionsschutz, Schutz vor mechanischer Beschädigung) oder um die Verbesserung der Materialeigenschaften (z.B. Härtung). Da es heute einige verschiedene Oberflächentechniken gibt und die Anforderung an die einschlägigen Unternehmen in Richtung einer zweckgerichteten Kombination dieser Techniken geht, besteht auch ein erheblicher Bedarf an Fachleuten mit entsprechenden Qualifikationen. Daher wurde der Lehrberuf "OberflächentechnikerIn" mit den Ausbildungsschwerpunkten "Dünnschicht- und Plasmatechnik", "Emailtechnik", "Feuerverzinkung", "Galvanik", "Mechanische Oberflächentechnik" und "Pulverbeschichtung" eingerichtet.

Die Grundwerkstoffe, mit denen die OberflächentechnikerInnen arbeiten, sind Eisen, Aluminium, Buntmetalle, Kunststoffe und andere Substrate. Die OberflächentechnikerInnen planen die Vorbehandlungs-, Behandlungs- und Nachbehandlungsarbeiten anhand der technischen Unterlagen. Sie sind auch mit den englischen Fachausdrücken vertraut.

Zunächst bereiten die OberflächentechnikerInnen die Werkstücke für die Oberflächenbehandlung vor (Vorbehandlung). Methoden der Vorbehandlung sind einfaches Schleifen, Polieren, Kratzen, Glänzen, Strahlen und Gleitschleifen. Diese Vorbehandlung ist bei allen Arten der Oberflächentechnik erforderlich. Danach bedienen und steuern die OberflächentechnikerInnen die Maschinen und Anlagen der Oberflächenbehandlung und kontrollieren laufend alle Arbeitsschritte und deren Ergebnisse. Es gibt in der Oberflächentechnik unterschiedliche Verfahren und Technologien, insbesondere die Dünnschicht- und Plasmatechnik, die Emailtechnik, die Feuerverzinkung, die Galvanik, die mechanische Oberflächentechnik und die Pulverbeschichtung. Die OberflächentechnikerInnen wissen über deren unterschiedliche Wirtschaftlichkeit Bescheid. Sie kennen die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Beschichtungen (wie Haftung, Korrosionsbeständigkeit, elektrische Isolation, Glanz, Farbe und Schichtdicke).


In der Dünnschicht- und Plasmatechnik werden die Oberflächen der Werkstücke ("Substrat") mit gasförmigen Materialien ("Plasma") beschichtet, wobei die im Gas enthaltene…

  • 2 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 9 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Elektrotauchlackieren
  • Eloxieren
  • Galvanisches Verzinken
  • Holzoberflächenbehandlung
  • Keramik- und Porzellanarbeiten
  • Korrosionsschutz
  • Kunststofftechnik
  • Mechanische Oberflächentechnik