Patent- und LizenzmanagerIn

Berufsbereiche: Büro, Marketing, Finanz, Recht, Sicherheit / Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 3.060,- bis € 4.280,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Patente dienen dazu, Produkte und technische Verfahren vor Nachahmung oder unberechtigtem Einsatz zu schützen und können auf nationaler und internationaler Ebene angemeldet und geltend gemacht werden. Es gibt verschiedene Arten von Patenten, z.B. für technische oder gewerbliche Erfindungen, für den Schutz von Marken und Designs, Pflanzensorten oder von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln. Lizenzen sind eine rechtskräftige Genehmigung der Nutzung eines Patents oder Eigentums, meist gegen eine Gebühr. 

Patent- und LizenzmanagerInnen verwalten den Patent- und Lizenzbestand für Produkte eines Unternehmens und erwerben auf Basis der bestehenden Gesetze Patente und Lizenzen für neu entwickelte Produkte. Sie identifizieren den Lizenz- und Patentbedarf, arbeiten Verträge aus und versuchen, Produkte und Warenzeichen vor unerlaubter wirtschaftlicher Nutzung zu schützen sowie auch die Verletzung fremder Schutzrechte zu vermeiden. Zudem prüfen sie die vertraglichen Lizenzbedingungen und Vertragsangebote gemeinsam mit den jeweiligen Fachabteilungen. 

Weiters überwachen Patent- und LizenzmanagerInnen die Lizenznutzung, dokumentieren Überschreitungen und stellen die Einhaltung der Compliance sicher. Zudem beschäftigen sie sich mit dem Aufbau, der Koordination und Optimierung des gesamten Patent- und Lizenzmanagementprozesses und führen z.B. neue Patent- und Lizenzmanagement-Tools ein. Sie sind die zentralen Ansprechpersonen rund um das Patent- und Lizenzportfolio eines Unternehmens. 

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Patente und Lizenzen verwalten
  • Audits und Recherchen durchführen
  • Patentanmeldungen verfassen
  • Lizenzbedingungen prüfen
  • Nutzungsrechte und Lizenzen erwerben
  • Nutzung von Lizenzen optimieren
  • Verträge aushandeln 
  • Angebote prüfen und erstellen
  • Fachabteilungen beraten 
  • Einhaltung von Schutzrechten überwachen
  • Content of Teaching / Intellectual Property LawThis lecture focuses on Intellectual property Rights especially the rules of the EU in regard of biotechnology.The series of lectures covers inter alia the following topics: Intellectual property Law Regulation for Bioscience IPR Strategy Biotech Patents Pharmaceutical Patents
    Ziele:
    Educational Objective The students should be able to understand the principles of intellectual property rights in the EU and be able to implement this knowledge in regard of any given case.
    Zielgruppe:
    Target group Lawyers with a focus on intellectual property, international patent law, trademark law, international logistics - distribution Import / Export, Customs Investors / sales in the GM, biotech, pharmaceuticals Biology / Medicine / BOKU graduates Biologists (Bio) farmers (representatives) Food technology - Functional Food Pharmaceutical Industry Biotechnological industry Agricultural institutions such as chambers of agriculture - British, US ec. Chambers of Agriculture Healthcare facilities, , doctors and pharmacists - trade in pharmaceutical products, patent law NGOs, focal points: TTIP, TRIPS, genetic engineering. Patenting and trade in genetically engineered animals / plants / organisms (WWF, Greenpeace)

    Institut:
    ÖKZ Unternehmensberatungs GmbH

    Wo:
    Grazerstraße 41 2700 Wiener Neustadt

  • ab 01.10.2026
    In einer Zeit, in der der technische Fortschritt stets beschleunigt, nimmt der gewerbliche Rechtsschutz einen immer größeren Stellenwert ein. 2018 wurden in Deutschland über 67.800 Patente angemeldet, im Vergleich zu den Vorjahren ein gleichbleibend hohes Niveau. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen fehlt jedoch häufig das entsprechende Know-how, auch weil die Mehrzahl der Ingenieurinnen und Ingenieure, Naturwissenschaftler/-innen und Betriebswirte/-innen in der Regel die Hochschulausbildung beendet, ohne mit den wichtigen Themen „Gewerblicher Rechtsschutz, Innovation oder Patentverwertung“ in Berührung gekommen zu sein. Diese Lücke soll mit dem weiterbildenden Fernstudienkurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ geschlossen werden. Die Beuth Hochschule für Technik Berlin bietet bereits seit 1997 Weiterbildungen im Fernstudium zum Gewerblichen Rechtsschutz an. Beim Kurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ handelt es sich um die Weiterentwicklung des erfolgreichen Fernstudienangebots „Patentrecht für Ingenieurinnen und Ingenieure und Naturwissenschaftler/-innen – Gewerblicher Rechtsschutz“. Der Fernlehrgang beginnt mit der Freischaltung der Skripte auf der Online-Lernplattform. In der Selbstlernphase bearbeiten die Teilnehmenden das schriftliche Lehrmaterial selbständig zu Hause. Der erforderliche Lernaufwand beträgt 8-12 Stunden pro Woche (je nach individuellem Lerntempo und Vorkenntnissen). In einer abendlichen Online-Einführungsveranstaltung lernen sich die Teilnehmenden kennen und der Ablauf des Kurses wird erläutert. In mehreren weiteren abendlichen Online-Veranstaltungen erhalten die Teilnehmenden eine kurze Einführung in die Materie des gewerblichen Rechtsschutzes, die sie dann durch das Studium der Skripte vertiefen. Diese Online-Vorlesungen werden aufgezeichnet und können während der gesamten Dauer des Kurses abgerufen werden. Zur Kontrolle des Lernerfolgs werden Einsendeaufgaben bearbeitet und von den Dozentinnen und Dozenten des Kurses korrigiert. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf der Online-Lernplattform in einem Kursforum oder per Web-Meeting Fragen zu diskutieren oder Informationen auszutauschen. Den Abschluss des Fernlehrgangs bildet ein zweitägiges (obligatorisches) Seminar mit Klausur in Berlin, das von erfahrenen Patentanwältinnen und Patentanwälten durchgeführt wird und Raum für Fragen und Diskussionen sowie zur Vertiefung des Lernstoffs bietet.
    Ziele:
    Der wissenschaftliche Fernstudienkurs „Gewerblicher Rechtsschutz kompakt“ hat zum Ziel, Ihnen Kenntnisse auf den folgenden Gebieten zu vermitteln: • Deutsches Patent- und Gebrauchsmusterrecht, • Europäisches Patentrecht und internationale Anmeldungen (PCT), • Arbeitnehmererfinderrecht, • Urheberrecht, • Marken- und Designrecht. Nach Abschluss des Kurses sind Sie in der Lage, als Patentreferent/-in, Schutzrechtsbeauftragte/-r oder – sofern Sie einen ingenieurwissenschaftlichen Abschluss besitzen – Patentingenieur/-in eines Unternehmens z. B. folgende Aufgaben wahrzunehmen: • Unternehmensinterne Betreuung und Überwachung von Schutzrechtsportfolios, • Mitwirkung bei der Formulierung und Einreichung von Patent-, Design- und Markenanmeldungen, • Unternehmensinterne Beratung, Prüfung und Bewertung im Rahmen von Patent- und Markenprojekten, • Entgegennahme und Verwaltung von Erfindungsmeldungen im Unternehmen, • Mitwirkung bei der Vertretung des Unternehmens vor Patent- und Markenämtern, • Kommunikation und Koordination mit externen Rechts-, Patent- und Markenanwälten.
    Zielgruppe:
    Ingenieure/-innen, Natur- und Betriebswissenschaftler/-innen, Geschäftsführer/-innen, Freie und angestellte Erfinder/-innen, Mitarbeiter/-innen von Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen, Interessenten/-innen am Beruf des Patentanwalts / der Patentanwältin, angehende Patentanwaltskandidaten/-innen, sowie Patentanwaltskandidaten/-innen, die gerade mit der Ausbildung begonnen haben, Juristen/-innen und junge Anwälte/-innen am Beginn ihrer Tätigkeit im Gewerblichen Rechtsschutz, Rechtsanwaltsfachangestellte, die sich fachlich spezialisieren möchten, Patentanwaltsfachangestelle, Paralegals und IP-Fachkräfte auf der Suche nach einer anspruchsvollen Weiterbildung.
    Voraussetzungen:
    Erste Erfahrungen auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung.

    Institut:
    Berliner Hochschule für Technik

    Wo:
    Online und Berlin (Abschlussveranstaltung)

    Wann:
    01.10.2026 - 31.03.2027

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Lernbereitschaft
  • 1
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • 8 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Elektronikkenntnisse
  • 3D-CAD-Systeme
  • AutoCAD
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Mechatronik
  • Mikroelektronik
  • Projektakquisition
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich