MetalltechnikerIn - Hauptmodul Schmiedetechnik

Berufsbereiche: Maschinenbau, Kfz, Metall
Ausbildungsform: Lehre
Lehrzeit: 3 1/2 Jahre.Bei Absolvierung eines zusätzlichen Spezialmoduls: 4 Jahre. ∅ Einstiegsgehalt: € 2.130,- bis € 2.160,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: Juli 2018). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Schmiedetechnik"

Beim Schmieden werden Werkstücke aus Metall, wie z.B. Eisen oder Stahl, in glühendem Zustand durch Hämmern oder Pressen bearbeitet und geformt ("Warmformen"). MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" stellen auf diese Weise z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen oder Zäune her. Sie entwerfen die Metallgestaltungsarbeiten auf Papier oder fertigen Modelle dafür an. Nach diesen Zeichnungen, Mustern und Schablonen oder mit Hilfe von Formelementen ("Gesenke") bearbeiten sie das glühende Metall händisch mit dem Schmiede- oder Krafthammer sowie maschinell an Hammer- bzw. Schmiedemaschinen.

Weitere Schritte sind das Zusammenbauen, Montieren und Einstellen der Schmiedeprodukte. Zu den Aufgaben von MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" gehören auch die Reparatur der Schmiedeprodukte, die Anfertigung von Schmiedewerkzeugen und die Restaurierung und Konservierung von historischen Metallarbeiten.

Spezialmodul "Designtechnik"

In der Designtechnik geht es um die Planung, den Entwurf und die kreative Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen. MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung erstellen auf der Grundlage der Kundenanforderungen händisch oder auf dem Computer Entwurfszeichnungen und Planungsunterlagen und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung der KundInnen in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen.

Berufsprofil für das Hauptmodul "Schmiedetechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Entwerfen und Darstellen von Metallgestaltungsarbeiten auf Papier und im Modell
  • Schmieden von Hand und mit Krafthammer nach Zeichnung, Muster und Schablone und in Gesenken zur Herstellung von Schmiedeprodukten (wie z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen, Einfriedungen)
  • Zusammenbauen, Montieren, Einstellen und Reparieren von Schmiedeprodukten (wie z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen, Einfriedungen)
  • Anfertigen der Schmiedewerkzeuge und Vorrichtungen
  • Wärmebehandeln von Metallwerkstoffen zur Warmvorformung oder Materialvergütung
  • Restaurieren und Konservieren von historischen Metallarbeiten
  • Erfassen und Dokumentieren von technischen Daten über den Arbeitsverlauf und die Arbeitsergebnisse
  • Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen, Umwelt- und Qualitätsstandards

Berufsprofil für das Spezialmodul "Designtechnik" gemäß Ausbildungsordnung:

  • Erstellen von Entwurfszeichnungen von Hand und rechnergestützt
  • Planen, Entwerfen und kreatives Gestalten von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen
  • Durchführen von Berechnungen im Zusammenhang mit der Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen für Metallkonstruktionen
  • Erfassen von Kundendaten in Bezug auf die Gestaltung und Handhabung von verschiedenen Produkten zur Verbesserung der Handhabung
  • Beraten von Kunden in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen

Metall (Eisen, Aluminium, Kupfer usw.) gehört zu den wichtigsten Werkstoffen in den meisten Bereichen der Technik. Hauptanwendungsgebiete sind z.B. der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, der Schiffsbau, der Brückenbau und der Werkzeugbau. Metalle werden auf unterschiedlichste Weise bearbeitet und zu Werkstücken geformt. Die Bearbeitungstechniken werden eingeteilt in spanabhebende Verfahren wie Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Sägen, Gravieren und nicht spanabhebende Verfahren wie Schmieden, Biegen, Walzen, Ziehen, Prägen, Gießen sowie in verbindende Verfahren wie Schweißen, Löten, Kleben usw. Dementsprechend vielfältig sind auch die Berufsmöglichkeiten in der Metallbe- und -verarbeitung.

Hauptmodul "Schmiedetechnik"

Beim Schmieden werden Werkstücke aus Metall, wie z.B. Eisen oder Stahl, in glühendem Zustand durch Hämmern oder Pressen bearbeitet und geformt ("Warmformen"). MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" stellen auf diese Weise z.B. Geländer, Gitter, Tore, Türen oder Zäune her. Sie entwerfen die Metallgestaltungsarbeiten auf Papier oder fertigen Modelle dafür an. Nach diesen Zeichnungen, Mustern und Schablonen oder mit Hilfe von Formelementen ("Gesenke") bearbeiten sie das glühende Metall händisch mit dem Schmiede- oder Krafthammer sowie maschinell an Hammer- bzw. Schmiedemaschinen.

Weitere Schritte sind das Zusammenbauen, Montieren und Einstellen der Schmiedeprodukte. Zu den Aufgaben von MetalltechnikerInnen mit dem Hauptmodul "Schmiedetechnik" gehören auch die Reparatur der Schmiedeprodukte, die Anfertigung von Schmiedewerkzeugen und die Restaurierung und Konservierung von historischen Metallarbeiten.

Spezialmodul "Designtechnik"

In der Designtechnik geht es um die Planung, den Entwurf und die kreative Gestaltung von Produkten, Einzelteilen oder Baugruppen nach eigenen Ideen oder nach Designvorgaben für Metallkonstruktionen. MetalltechnikerInnen mit dieser Zusatzausbildung erstellen auf der Grundlage der Kundenanforderungen händisch oder auf dem Computer Entwurfszeichnungen und Planungsunterlagen und führen die erforderlichen Berechnungen durch. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung der KundInnen in Fragen der Gestaltung von Metallkonstruktionen.

Berufsprofil für das Hauptmodul "Schmiedetechnik" gemäß Ausbildungsor…

  • 3 überfachliche berufliche Kompetenzen
  • Auge-Hand-Koordination
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Unempfindlichkeit der Haut
  • 15 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Schichtarbeit
  • Schweißkenntnisse
  • 3D-CAD-Systeme
  • CAM - Computer-aided manufacturing
  • Einrichten von Maschinen und Anlagen
  • Freiformschmieden
  • Gesenkschmieden
  • Händische Werkstoffbearbeitung
  • Hufbeschlagschmieden
  • Kunstschmieden
  • Maschinelle Werkstoffbearbeitung
  • Metall härten
  • Planung von Arbeitsaufträgen
  • Programmierung von CNC-Maschinen
  • Schmelztechnologien