FreizeitforscherIn

Berufsbereiche: Tourismus, Gastgewerbe, Freizeit / Wissenschaft, Bildung, Forschung und Entwicklung
Ausbildungsform: Uni/FH/PH
∅ Einstiegsgehalt: € 2.700,- bis € 3.970,- *
* Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf. Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2025). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at. Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Berufsbeschreibung

FreizeitforscherInnen beschäftigen sich wissenschaftlich mit Freizeitgewohnheiten von Menschen. Sie gehen der Frage nach, wie Menschen ihre freie Zeit gestalten, welche Bedürfnisse dahinterstehen und wie sich das Freizeitverhalten verschiedener Zielgruppen im Laufe der Zeit verändert. Sie erforschen zudem Innovationen, Trends und Herausforderungen in der Freizeit- und Tourismusbranche und untersuchen beispielsweise auch, welche Auswirkungen Klimaveränderungen auf das Freizeitverhalten haben. Dabei wenden sie verschiedene wissenschaftliche Methoden an, wie z.B. qualitative und quantitative Analysen. 

Für ihre Forschungsvorhaben erheben und analysieren FreizeitforscherInnen systematisch verschiedene Daten, wie etwa demografische oder motivations- und verhaltensbezogene Daten. Sie führen z.B. Umfragen, Interviews sowie Beobachtungen durch und werten Statistiken aus. Für die Analyse der Daten nutzen sie meist spezielle digitale Tools und Statistik-Software. Darüber hinaus interpretieren sie die Ergebnisse und erstellen Berichte, Studien und Präsentationen. 

FreizeitforscherInnen präsentieren ihre Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Fachtagungen sowie in Form von Vorträgen für die breite Öffentlichkeit, z.B. bei Tourismusverbänden oder bei politischen Veranstaltungen. Zur Finanzierung ihrer Forschung stellen sie oftmals Projektanträge für Förderungen oder nehmen an Ausschreibungen teil. 

Typische Tätigkeiten sind z.B.:

  • Freizeitverhalten und -trends erforschen
  • Qualitative und quantitative Methoden anwenden
  • Fragebögen erstellen
  • Interviews führen
  • Statistische Daten auswerten
  • Wissenschaftliche Literatur analysieren
  • Projektanträge stellen
Sozialwissenschaft
© AMS/Chloe Potter
Sozialwissenschaft
© AMS/Chloe Potter
Sozialwissenschaft
© AMS/Chloe Potter
Die Abbildung zeigt einen Marktforscher, der an einem Computer eine Tätigkeit wie Datenanalyse ausführt.
© AMS / DoRo Filmproduktion
  • 14 In Inseraten gefragte berufliche Kompetenzen
  • Statistikkenntnisse
  • Computerunterstützte Inhaltsanalyse
  • Erfahrung mit EU-Projekten
  • Interviewführung
  • Lehrtätigkeit
  • Marktanalysen
  • Marktforschung
  • Multivariate Methoden
  • Projektakquisition
  • Projektcontrolling
  • Projektmanagement im Wissenschafts- und Forschungsbereich
  • Qualitative Forschungsmethoden
  • Quantitative Forschungsmethoden
  • SPSS
Sozialwissenschaft
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Sozialwissenschaft
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Sozialwissenschaft
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Die Abbildung zeigt einen Marktforscher, der an einem Computer eine Tätigkeit wie Datenanalyse ausführt.
© AMS / DoRo Filmproduktion